Episode 20: 40 Jahre Kulturbeutel – Markus & Robert erinnern sich MitMensch 2.0

Markus Schneider und Robert Allmann feiern 40 Jahre Kulturbeutel – und quatschen sich dabei quer durch Erinnerungen, Anekdoten und Absurditäten. Von legendären Geschichten aus vier Jahrzehnten bis zu spontanen Gedankensprüngen: Hier trifft Nostalgie auf Humor, Alltag auf Wahnsinn und Freundschaft auf Mikrofon. Ein Podcast für alle, die gern lachen, sich wiedererkennen oder einfach gute Gespräche lieben. Markus Schneider ist der seit 10 Jahren der Kulturbeutelchef. Er wird in Kürze seinen Vorstandsposten an die jüngere Generation übergeben und sich mit Freude auf den Technikbereich konzentrieren. KULTURBEUTEL x Bühne U1 | Konzerte, Kabarett und Comedy Kulturbeutel lässt‘s krachen: Zum runden Geburtstag gibt‘s eine große Gala – mit Premieren
  1. Episode 20: 40 Jahre Kulturbeutel – Markus & Robert erinnern sich
  2. Episode 19: Glückswürmchen erobern das Oberland für das geplante Kinderhospiz in Polling
  3. Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“
  4. Episode 17: Heinz Pfeffer über Tradition, Politik und das echte Leben
  5. Episode 16: Claudia Zolk über Tradition, Politik und das echte Leben

Die meisten Menschen nehmen irgendwann in ihrem Leben an einem Glücksspiel teil. Aber nicht jeder wird spielsüchtig. Bestimmte Personengruppen haben ein höheres Risiko als andere, eine Glücksspielsucht zu entwickeln. Als glücksspielsüchtig gelten in Deutschland einer Studie aus dem Jahr 2021 zufolge 2,3 Prozent der Erwachsenen – Männer häufiger als Frauen. Etwa 1,3 Millionen Schicksale sind es derzeit in Deutschland.

Carsten Gahlen ist Leiter der Fachambulanz Sucht im Caritas Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. Als „Fachstelle Glücksspielsucht“ richtet sie sich an Personen mit problematischem Glücksspielverhalten, an glücksspielsüchtige Menschen, Familienangehörige, Partnerinnen und Partner sowie andere Personen, die mit suchtgefährdeten oder bereits erkrankten Menschen umgehen. Neben der Beratung und Behandlung ist ein Ziel, das Thema Spielsucht in der Öffentlichkeit und Gesellschaft bekannt zu machen, Grund genug, dieses Thema hier zu besprechen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2023 rund 2,48 Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten, Online-Poker und anderen Glücksspielen ein.  Im Zehnjahresvergleich lagen die staatlichen Einnahmen aus Glücksspiel im Jahr 2023 um 51,5 % höher als im Jahr 2013 mit 1,64 Milliarden Euro.

Eine Glücksspielsucht liegt vor, wenn Menschen nicht mehr mit dem Glücksspiel aufhören können. Und das kommt häufiger vor als man sich im Allgemeinen vorstellen kann. Glücksspielsucht – auch pathologisches Glücksspielen genannt – ist eine Suchterkrankung, bei der ein unwiderstehliches Verlangen nach Glücksspielen vorliegt. Glücksspiel belastet Partnerschaft, Familie und Beruf. Vor allem bei jungen Männern ist Glücksspielsucht verbreitet. Glücksspielsucht ist eine anerkannte Erkrankung und die Behandlung wird von den Krankenkassen, den Kommunen oder der Rentenversicherung bezahlt.

Weiterführende Links:

Landesstelle Glücksspielsucht
Selbsttest BzgA
verspiel-nicht-mein-leben/Seite für Angehörige
verspiel-nicht-dein-leben/Seite für Betroffene
App Play Change
PlayOff – Die App für Glücksspieler

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