Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“ – MitMensch 2.0
- Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“
- Episode 17: Heinz Pfeffer über Tradition, Politik und das echte Leben
- Episode 16: Claudia Zolk über Tradition, Politik und das echte Leben
- Episode 15: Daniel Schimmer über Tradition, Politik und das echte Leben
- Episode 14: Florian Rückborn über Tradition, Politik und das echte Leben“
Die meisten Menschen nehmen irgendwann in ihrem Leben an einem Glücksspiel teil. Aber nicht jeder wird spielsüchtig. Bestimmte Personengruppen haben ein höheres Risiko als andere, eine Glücksspielsucht zu entwickeln. Als glücksspielsüchtig gelten in Deutschland einer Studie aus dem Jahr 2021 zufolge 2,3 Prozent der Erwachsenen – Männer häufiger als Frauen. Etwa 1,3 Millionen Schicksale sind es derzeit in Deutschland.
Carsten Gahlen ist Leiter der Fachambulanz Sucht im Caritas Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. Als „Fachstelle Glücksspielsucht“ richtet sie sich an Personen mit problematischem Glücksspielverhalten, an glücksspielsüchtige Menschen, Familienangehörige, Partnerinnen und Partner sowie andere Personen, die mit suchtgefährdeten oder bereits erkrankten Menschen umgehen. Neben der Beratung und Behandlung ist ein Ziel, das Thema Spielsucht in der Öffentlichkeit und Gesellschaft bekannt zu machen, Grund genug, dieses Thema hier zu besprechen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2023 rund 2,48 Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten, Online-Poker und anderen Glücksspielen ein. Im Zehnjahresvergleich lagen die staatlichen Einnahmen aus Glücksspiel im Jahr 2023 um 51,5 % höher als im Jahr 2013 mit 1,64 Milliarden Euro.
Eine Glücksspielsucht liegt vor, wenn Menschen nicht mehr mit dem Glücksspiel aufhören können. Und das kommt häufiger vor als man sich im Allgemeinen vorstellen kann. Glücksspielsucht – auch pathologisches Glücksspielen genannt – ist eine Suchterkrankung, bei der ein unwiderstehliches Verlangen nach Glücksspielen vorliegt. Glücksspiel belastet Partnerschaft, Familie und Beruf. Vor allem bei jungen Männern ist Glücksspielsucht verbreitet. Glücksspielsucht ist eine anerkannte Erkrankung und die Behandlung wird von den Krankenkassen, den Kommunen oder der Rentenversicherung bezahlt.
Weiterführende Links:
Landesstelle Glücksspielsucht
Selbsttest BzgA
verspiel-nicht-mein-leben/Seite für Angehörige
verspiel-nicht-dein-leben/Seite für Betroffene
App Play Change
PlayOff – Die App für Glücksspieler






Hinterlasse einen Kommentar