Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“ MitMensch 2.0

In dieser Folge spreche ich mit Wolfgang Buchwieser, dem neuen – und zugleich tief verwurzelten – Immobilienmakler aus Garmisch-Partenkirchen. Als echter Partenkirchner kennt er die Besonderheiten des hiesigen Wohnungsmarkts nicht nur aus beruflicher Perspektive, sondern aus gelebter Heimatverbundenheit. Buchwieser erklärt, warum Vermieten im Werdenfelser Land weit mehr ist als „Schlüssel übergeben“ und weshalb die wahre Herausforderung nicht die Menge der Bewerbungen ist, sondern die passende Auswahl. Doch wir gehen noch weiter: Gemeinsam werfen wir einen Blick auf neue Wohnformen und kreative Lösungen, die für Garmisch-Partenkirchen vielleicht immer wichtiger werden könnte. Wir sprechen über: Werkswohnungen: Warum Unternehmen im Ort wieder stärker Wohnraum schaffen müssen, um Fachkräfte zu halten – und wie das die soziale Struktur stabilisieren kann. Tiny Houses: Chancen und Grenzen dieser kompakten Wohnform im Alpenraum, von Flächenknappheit bis Genehmigungsfragen. Wohnungstausch zwischen Generationen: Wie ältere Menschen Platz abgeben können, ohne Sicherheit zu verlieren – und wie junge Familien dadurch dringend benötigten Wohnraum finden. Ferienwohnungen wieder zu Mietwohnungen umwidmen. Die besondere Dynamik des Garmischer Wohnungsmarkts: Hohe Nachfrage, begrenzte Flächen und die Bedeutung lokaler Verwurzelung. Verantwortung für die Heimat: Warum Buchwieser seine Rolle nicht nur als Makler, sondern als Vermittler zwischen Menschen, Bedürfnissen und Lebensentwürfen versteht. Ein Gespräch über Tradition und Zukunft, über kreative Lösungen und bodenständige Erfahrung – und darüber, wie man im Werdenfelser Land Wohnraum so gestaltet, dass er zu den Menschen passt, die hier leben.
  1. Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“
  2. Episode 17: Heinz Pfeffer über Tradition, Politik und das echte Leben
  3. Episode 16: Claudia Zolk über Tradition, Politik und das echte Leben
  4. Episode 15: Daniel Schimmer über Tradition, Politik und das echte Leben
  5. Episode 14: Florian Rückborn über Tradition, Politik und das echte Leben“

Die meisten Menschen nehmen irgendwann in ihrem Leben an einem Glücksspiel teil. Aber nicht jeder wird spielsüchtig. Bestimmte Personengruppen haben ein höheres Risiko als andere, eine Glücksspielsucht zu entwickeln. Als glücksspielsüchtig gelten in Deutschland einer Studie aus dem Jahr 2021 zufolge 2,3 Prozent der Erwachsenen – Männer häufiger als Frauen. Etwa 1,3 Millionen Schicksale sind es derzeit in Deutschland.

Carsten Gahlen ist Leiter der Fachambulanz Sucht im Caritas Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. Als „Fachstelle Glücksspielsucht“ richtet sie sich an Personen mit problematischem Glücksspielverhalten, an glücksspielsüchtige Menschen, Familienangehörige, Partnerinnen und Partner sowie andere Personen, die mit suchtgefährdeten oder bereits erkrankten Menschen umgehen. Neben der Beratung und Behandlung ist ein Ziel, das Thema Spielsucht in der Öffentlichkeit und Gesellschaft bekannt zu machen, Grund genug, dieses Thema hier zu besprechen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2023 rund 2,48 Milliarden Euro Steuern aus Lotto, Sportwetten, Online-Poker und anderen Glücksspielen ein.  Im Zehnjahresvergleich lagen die staatlichen Einnahmen aus Glücksspiel im Jahr 2023 um 51,5 % höher als im Jahr 2013 mit 1,64 Milliarden Euro.

Eine Glücksspielsucht liegt vor, wenn Menschen nicht mehr mit dem Glücksspiel aufhören können. Und das kommt häufiger vor als man sich im Allgemeinen vorstellen kann. Glücksspielsucht – auch pathologisches Glücksspielen genannt – ist eine Suchterkrankung, bei der ein unwiderstehliches Verlangen nach Glücksspielen vorliegt. Glücksspiel belastet Partnerschaft, Familie und Beruf. Vor allem bei jungen Männern ist Glücksspielsucht verbreitet. Glücksspielsucht ist eine anerkannte Erkrankung und die Behandlung wird von den Krankenkassen, den Kommunen oder der Rentenversicherung bezahlt.

Weiterführende Links:

Landesstelle Glücksspielsucht
Selbsttest BzgA
verspiel-nicht-mein-leben/Seite für Angehörige
verspiel-nicht-dein-leben/Seite für Betroffene
App Play Change
PlayOff – Die App für Glücksspieler

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