Episode 19: Glückswürmchen erobern das Oberland für das geplante Kinderhospiz in Polling MitMensch 2.0

Doris Bäumer begeistert mit ihrer privaten Spendenaktion das ganze Oberland: Mit gehäkelten Glückswürmchen wurden 140.000 Euro für das Kinderhospiz St. Martin in Polling gesammelt. Manchmal zeigt sich die Stärke einer Region nicht in großen Worten, sondern in stillen Gesten, die plötzlich eine enorme Kraft entfalten. Genau das hat Doris Bäumer aus dem Oberland geschafft. Mit ihrer Glückswürmchen‑Aktion hat sie Menschen berührt, verbunden – und am Ende eine Summe gesammelt, die selbst erfahrene Hospizmitarbeitende sprachlos macht. Aus einer kleinen Idee wurde eine Bewegung. Aus einem Symbol der Hoffnung wurde ein Netzwerk der Solidarität. Und am Ende stand ein Spendenbetrag, der weit über das hinausgeht, was man von einer privaten Initiative erwarten würde. Ein Betrag, der zeigt: Kinderhospizarbeit trägt man gemeinsam. Doris Bäumer hat damit nicht nur Geld gesammelt. Sie hat Aufmerksamkeit geschaffen für Familien, die oft jahrelang am Limit leben. Für Kinder, die besondere Pflege brauchen. Für Geschwister, die im Alltag zu wenig gesehen werden. Und für Einrichtungen, die jeden Tag versuchen, diesen Familien ein Stück Normalität, Leichtigkeit und Lebensfreude zurückzugeben. Diese Aktion ist ein Beispiel dafür, was möglich wird, wenn Mitgefühl auf Tatkraft trifft. Und sie erinnert uns daran, dass Kinderhospizarbeit nicht am Rand der Gesellschaft stattfindet – sondern mitten in ihr.
  1. Episode 19: Glückswürmchen erobern das Oberland für das geplante Kinderhospiz in Polling
  2. Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“
  3. Episode 17: Heinz Pfeffer über Tradition, Politik und das echte Leben
  4. Episode 16: Claudia Zolk über Tradition, Politik und das echte Leben
  5. Episode 15: Daniel Schimmer über Tradition, Politik und das echte Leben

„Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“

In dieser Folge spreche ich mit Wolfgang Buchwieser, dem neuen – und zugleich tief verwurzelten – Immobilienmakler aus Garmisch-Partenkirchen. Als echter Partenkirchner kennt er die Besonderheiten des hiesigen Wohnungsmarkts nicht nur aus beruflicher Perspektive, sondern aus gelebter Heimatverbundenheit.

Buchwieser erklärt, warum Vermieten im Werdenfelser Land weit mehr ist als „Schlüssel übergeben“ und weshalb die wahre Herausforderung nicht die Menge der Bewerbungen ist, sondern die passende Auswahl. Doch wir gehen noch weiter: Gemeinsam werfen wir einen Blick auf neue Wohnformen und kreative Lösungen, die für Garmisch-Partenkirchen vielleicht immer wichtiger werden könnte.

Wir sprechen über:

  • Werkswohnungen: Warum Unternehmen im Ort wieder stärker Wohnraum schaffen müssen, um Fachkräfte zu halten – und wie das die soziale Struktur stabilisieren kann.
  • Tiny Houses: Chancen und Grenzen dieser kompakten Wohnform im Alpenraum, von Flächenknappheit bis Genehmigungsfragen.
  • Wohnungstausch zwischen Generationen: Wie ältere Menschen Platz abgeben können, ohne Sicherheit zu verlieren – und wie junge Familien dadurch dringend benötigten Wohnraum finden.
  • Ferienwohnungen wieder zu Mietwohnungen umwidmen.
  • Die besondere Dynamik des Garmischer Wohnungsmarkts: Hohe Nachfrage, begrenzte Flächen und die Bedeutung lokaler Verwurzelung.
  • Verantwortung für die Heimat: Warum Buchwieser seine Rolle nicht nur als Makler, sondern als Vermittler zwischen Menschen, Bedürfnissen und Lebensentwürfen versteht.

Ein Gespräch über Tradition und Zukunft, über kreative Lösungen und bodenständige Erfahrung – und darüber, wie man im Werdenfelser Land Wohnraum so gestaltet, dass er zu den Menschen passt, die hier leben.

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