Hotels und Restaurants gehören zu den Unternehmen, die am meisten unter fehlendem Personal leiden. Beschäftigte aus dem Ausland und Geflüchtete können helfen, die Lücken im Personalbedarf zu schließen. Daniel Schimmer, seit über 10 Jahren Hoteldirektor im Garmischer Hof und Hotel Bavaria weiß das und hat zudem viele Erfahrungen gesammelt. Für die Hotel- und Gastronomiebranche bleibt es weiterhin sehr schwierig, alle offenen Stellen passend zu besetzen. Nicht so für Daniel Schimmer. Er hat mehr Bewerbungen als offene Stellen und gleichzeitig fast keine Fluktuation im Betrieb. Trotzdem hatte er auch viel Zeit, Geld und Nerven bei der Anbahnung von Bewerbern aus Drittländern, das heißt aus Staaten außerhalb von EU, gelassen.

Die Einwanderung von Fachkräften für Hotel- und Gastro-Berufe aus Drittstaaten ist seit dem Fachkräfte-einwanderungsgesetz im März 2020 leichter geworden, zumindest in der Theorie. Teil der Regelungen sind unter anderem die Möglichkeit eines beschleunigten Verfahrens sowie der Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich.

Weitere Informationen speziell auch für Hotellerie und Gastronomie, liefert das Bundeswirtschaftsministerium auf seinem Informationsportal Make it in Germany. Ein Quick-Check, lotet die Möglichkeiten passend zur individuellen Situation des Betriebs aus.

Bei der Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen, die eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland haben oder etwa für abgelehnte Asylbewerber gelten andere Gesetze und Regelungen. Diese unterschiedlichen Personenkreise werden in der öffentlichen Diskussion leider oft vermischt und falsch interpretiert.

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